Projekt „Halle 6“ – Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) agiert im Sinne eines Social-Buisseness als Non Profit Gesellschaft.

Social-Buisseness ist eine Modell, das im Bereich der Entwicklungshilfe entwickelt wurde. Ziel eines SB ist ein Soziales bzw. Kulturelles Problem (in diesem Fall Ateliernotstand in München) nachhaltig zu lösen, auf Basis einer Geschäftsidee, die sich selbst trägt und auf spekulative Gewinne verzichtet.

Die Immobilienwirtschaft verknappt das Angebot an alten und sanierungsbedürftigen Industriebauten, um die Mietpreise auf hohes Niveau zu treiben und die Gebäude durch neue profitable Gewerberäume zu ersetzen.

Durch Eigeninitiative der Künstler soll ein Modell etabliert werden abrissbedrohte Gebäude, die für einen künstlerische Produktion geeignet sind zu erhalten und umzunutzen.

Prof. Yunus Friedensnobelpreisträger aus Bangladesh definiert Social Business so:
"Der Unternehmenszweck eines Social Business ist allein die Lösung von gesellschaftlichen Problemen – nicht die Gewinnmaximierung. Sozialunternehmen (Social Businesses) arbeiten dennoch wirtschaftlich nachhaltig. Doch die erwirtschafteten Gewinne werden nicht als Dividende an die Kapitalgeber ausgeschüttet, sondern reinvestiert. Die Mitarbeiter erhalten angemessene marktgerechte Gehälter. Sozialunternehmen handeln ökologisch nachhaltig."

smilla

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